Rose - von Martin Sherman
Rose, eine 80-jährige Jüdin, sitzt in ihrer Wohnung in Miami Shiv’a, die traditionelle jüdische Totenwache für nahe Angehörige. Wir erfahren zunächst nicht, um wen es sich bei der Verstorbenen handelt. Sie ist allein, aber die Geister ihrer Lebensgeschichte sind anwesend. Rose erzählt, dramatisch und mit feinem Humor, vom jiddischen Schtetl, vom Warschauer Ghetto, vom Verlust geliebter Menschen, von ihrer Fahrt auf der „Exodus“ nach Palästina und von ihrem Neuanfang in den USA. Und davon, wie ihre Kinder und Enkel sich in Israel an den verworrenen Fronten des Nahost-Konflikts positionieren müssen. Und schließlich auch, für wen sie Shiv’a sitzt.
Lena Sabine Berg spielt unter der Regie von Roland Hüve, Produktion und Dramaturgie: Andrea Faschina. Die Produktion wurde 2024 in den Kategorien „Schauspielerin beziehungsweise Schauspieler“ sowie „Inszenierung beziehungsweise Produktion“ für den Kölner Theaterpreis nominiert.
Es spielt: Lena Sabine Berg
Regie: Roland Hüve
Produktion/Dramaturgie: Andrea Faschina
Die Produktion wurde 2024 in den Kategorien
Schauspieler/in und
Inszenierung/Produktion
für den Kölner Theaterpreis nominiert.
Karten gibt es im Vorverkauf im Stadtmuseum Siegburg sowie Restkarten an der Abendkasse.
Reduziert: 10 €

