LET’S DO IT Songs von Cole Porter
„Anything I can do, you can do better.“ Irving Berlin in einem Brief an Cole Porter
Geboren 1891 in Peru, Indiana wuchs Cole Porter in einer sehr wohlhabenden Familie auf.
Seine außerordentliche musikalische Begabung zeigte sich früh und wurde insbesondere von seiner Mutter sehr gefördert.
Erst über den Umweg eines Jurastudiums, welches er dann abbrach, widmete er sich voll und ganz seiner Musik, komponierend, textend und aufführend. Zwar führte dieser Studienabbruch dazu, dass sein Großvater ihn enterbte, doch seine Mutter teilte ihr Erbe mit ihm. Sein Leben lang sollte er zu den wenigen Musikern gehören, die keine Geldsorgen hatten und im Luxus leben konnten.
Nach seiner ersten, wenig erfolgreichen Produktion am Broadway (1916), reiste er 1917 nach Europa, wo er seine spätere Frau, Linda Lee Thomas kennenlernte. Die beiden heirateten 1919 trotz seiner -auch ihr- bekannten Homosexualität. Sie verbrachten einen Großteil der 1920er Jahre in Europa, meist in Paris oder Venedig. In dieser Zeit war Cole Porter wenig erfolgreich. Er arbeitete weiter an seiner Musik, stetig ermutigt durch seine Frau Linda Lee Thomas.
Cole Porter war ein großartiger und origineller Textdichter und einer der wenigen großen Songschreiber die beides konnten, Text und Musik. Oft entstanden Text und Musik zeitgleich; er konnte überall schreiben, auch im Taxi oder auf Partys.
In den späten 1920er Jahren verbesserte sich seine berufliche Situation deutlich, seine Lieder wurden bekannter und Broadway und Hollywood führten seine Kompositionen auf. In den 1930er Jahren avancierte er in die erste Liga des sog. Great American Songbook, eine lose definierte Sammlung von Jazz-Standards der 1920er bis 1950er Jahre.
Im Jahr 1937 erlitt er bei einem Reitunfall schwere Verletzungen, die ihn viele Jahre mit zahlreichen Operationen und ständigen Schmerzen leiden ließen. Verständlicherweise führte das auch zu einem Einbruch in seinem kreativen Schaffen. Mit dem Musical KISS ME KATE hatte er 1948 ein großes Comeback.
Er starb 1964 in Kalifornien.
Viele seiner Songs sind bis heute Weltklassiker, ohne dass die Menschen wissen, dass die Songs von ihm sind. Wahrscheinlich werden Sie bei dem ein oder anderen Lied denken: “Ah, der Song ist von Cole Porter!“.
© Beate Hoffmann, Gertraud Thalhammer (2026)
Vitae
Gertraud Thalhammer studierte Klassischen Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Seit ihrem Studienabschluss ist sie als Sängerin in den Bereichen Konzert und Musiktheater und als Gesangspädagogin, u.a. an der Engelbert-Humperdinck-Musikschule, tätig.
Ihr Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zu zeitgenössischer Musik und sie gestaltet eigene Liedprogramme. 2022 erhielt die Sängerin ein Stipendium des Deutschen Musikrats zur Förderung ihrer künstlerischen Tätigkeit.
www.gertraudthalhammer.de
Thomas Frerichs studierte ev. Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.
Seit 2005 ist er als Kantor an der Kartäuserkirche und an der Lutherkirche in Köln tätig. Als klassisch ausgebildeter Kirchenmusiker legt er gleichzeitig den Schwerpunkt auf Pop und Jazz.
Neben seiner Tätigkeit als Kirchenmusiker leitet er u.a. einen Jazzchor an der „offenen Jazzhausschule Köln“ und begleitet als Pianist Liederabende, Lesungen und Musikkabarett.
Die Idee für dieses Programm entstand in der langjährigen Zusammenarbeit der beiden MusikerInnen.
Wir freuen uns sehr die Musik von Cole Porter aufzuführen, da wir die Songs bewundern und sie künstlerisch sehr gut zu uns passen.
Reduziert: 10,-, Musikschüler frei

