Krieg an Agger, Rhein und Sieg - Das Gefecht von Siegburg 1796
Im Jahr 1789 kommt es in Frankreich zur Revolution und im Verlauf zur Abschaffung der Monarchie. Nachdem die ersten Krisen des neuen Systems überwunden sind, erklärt die Revolutionsregierung 1792 ihren europäischen Nachbarn den Krieg. Der daraus entstehende, später als Erster Koalitionskrieg bezeichnete Konflikt, erschüttert die politische Ordnung Europas.
Im Frühjahr 1796 stehen die heutige Kreisstadt Siegburg und ihre Umgebung im Zentrum schwerer Kampfhandlungen. Am 31. Mai und 1. Juni 1796 treffen österreichische und französische Truppen an den Flussübergängen von Agger und Sieg in erbitterten Gefechten aufeinander.
Der Vortrag beleuchtet die Ereignisse, ihre historischen Hintergründe sowie die Auswirkungen der Kämpfe auf die Region. Ergänzt werden die Erläuterungen durch eine multimediale Präsentation. Eine animierte Schlachtkarte und digital rekonstruierte Szenen veranschaulichen den Verlauf des Gefechts und ermöglichen einen anschaulichen Zugang zu den historischen Zusammenhängen.
Der Vortrag finden im Rahmen der „Siegburger Museumsgespräche“ statt.
Referent: Kay Harms, Archivar und Historiker, Kreisarchiv Rhein-Sieg-Kreis

